Tibet

བོད

 

Die tibetische Flagge, auch "Schneelöwen-Flagge" genannt, wurde 1912 vom 13. Dalai Lama eingeführt und

symbolisiert heute den Wunsch nach Freiheit, tibetische Identität und den friedlichen Widerstand gegen die chinesische Besatzung. Sie zeigt Berge, Schneelöwen, Sonne und Juwelen, die für tibetische Stämme, Schutzgottheiten und den Buddhismus stehen.

Hauptsymbole der Flagge:

  • Schneebedeckter Berg (Mitte): Repräsentiert Tibet als das Land, das von Schneebergen umgeben ist.
  • Sechs rote Bänder: Symbolisieren die sechs ursprünglichen tibetischen Stämme (Se, Mu, Dong, Tong, Dru, Ra).
  • Dunkelblauer Himmel: Repräsentiert gemeinsam mit dem Rot die zwei Schutzgottheiten Tibets.
  • Sonne: Steht für Freiheit, Glück und Wohlstand für alle Wesen.
  • Zwei Schneelöwen: Verkörpern die Vereinigung von spirituellem und weltlichem Leben sowie Stärke.
  • Dreifarbiges Juwel: Symbolisiert die Verehrung der „Drei Juwelen“ (Buddha, Dharma, Sangha).
  • Gelber Rand: Steht für die Verbreitung der buddhistischen Ideale.

Die Fahne ist in China verboten und gilt als zentrales Symbol des tibetischen Volkes im Exil.

Diese Karte  zeigt die Größe Tibets vor der Besetzung durch China.

  • Chinesische Besatzung & Kulturrevolution: 1950/51 besetzte die Volksbefreiungsarmee Chinas Tibet. Bei dem Volksaufstand der Tibeter am 10. März 1959 wurden zehntausende Tibeter getötet. Der Dalai Lama floh ins indische Exil.
  • Während der Kulturrevolution (1966–1969) wurden tausende Klöster zerstört.
  • Tibet heute: Als „Autonomes Gebiet“ Teil der VR China. Die Situation ist geprägt von starker staatlicher Überwachung, kultureller Assimilierung und fortlaufenden Spannungen um Autonomie und Menschenrechte.

Mehr Informationen zu Tibet finden Sie auf diesen  Seiten

Tibet Initiative Deutschland e.V unter  

www. Tibet-initiative.de

Verein der Tibeter in Deutschland e.V unter www.tibetgermany.de

Gebetsfahnen (tibetisch: Lungta - Windpferd) sind traditionelle tibetisch-buddhistische Fahnen, die Wünsche, Mantras und Symbole tragen. Durch den Wind sollen diese Segenswünsche verbreitet werden, um Frieden, Glück und Mitgefühl für alle Wesen zu fördern. Sie verbleiben im Freien, bis sie verwittert sind.

Hauptmerkmale und Bedeutung:

  • Aufbau & Farben: Meist fünf Farben in fester Reihenfolge, die für die fünf Elemente stehen: Blau (Raum/Himmel), Weiß (Luft/Wind), Rot (Feuer), Grün (Wasser), Gelb (Erde).
  • Symbolik: Häufig im Zentrum das „Windpferd“ (Lungta), das Unglück in Glück umwandelt und auf dem drei Juwelen (Buddha, Lehre, Gemeinschaft) thronen.
  • Funktion: Sie verbreiten den Segen von Mantras und Gebeten, die aufgedruckt sind.
  • Umgang: Gebetsfahnen sollten respektvoll behandelt, möglichst hoch aufgehängt werden und den Boden nicht berühren. Das Verblassen durch Wind und Sonne gilt als glückverheißend, da die Gebete so „in die Welt getragen“ werden.

Sie sind im gesamten Himalaya-Raum (Tibet, Nepal) verbreitet und finden sich an Pässen, Klöstern und Häusern.

Impressionen aus Tibet

Kloster Rongbuk auf 4980m ü.M. an der Nordseite der Chomolungma ( Mount Everest) Chomolungma bedeutet  übersetzt Göttin-Mutter der Welt 

Steinhaufen mit Gebetsfahnen findet man in Tibet überall auf Passhöhen. Bei erreichen des Passes wird ein Stein auf den Haufen gelegt und, wenn mitgebracht, Gebetsfahnen aufgehängt

Blick vom Dach des Klosters Chiu am Manasarovar See in Westtibet mit der Gurla Mandata Bergkette im Hintergrund

Blick über den Manasarovar See im Hintergrund der Mount Kailash

Blick vom Dach des Jokhang Tempels in Lhasa in Richtung Potala

Nordseite der Chomolungma ( Mount Everest)

Der Jokhang Tempel in Lhasa

Beim Kloster Reting

Beim Kloster Reting

Kumbum In Gyantse

Tibeter*innen machen die Kora( Umrundung) um heilige Stätten 

Nonnenkloster in Zentraltibet

Nonnenkloster in  Zentraltibet

die Küche des Nonnenklosters

Mönche im Kloster Sera Je beim Debattieren

Kloster Tsurphu, das Stammkloster des Karmapa

Tibeter in Shigatse

Tibeterinnen in Zentraltibet

Kinder in Zentraltibet